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Tipps gegen Spam-Mails PDF Drucken E-Mail
03.07.2008| Fünf Erfolg versprechende Tipps gegen lästige Spam-Mails hat jetzt der Bundesverband Informationswirtschaft (BITKOM) veröffentlicht. Zuvor hatte der Verband in einer Umfrage herausgefunden, dass 71 Prozent der Deutschen mit einer privaten E-Mail-Adresse täglich unerwünschte Nachrichten erhalten. Jeden vierten E-Mail-Kunden erreichen sogar mehr als fünf Spam-Mails am Tag.

"Spam ist neben Viren eines der größten Ärgernisse für Internetnutzer", so Bitkom-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Mindestens 80 Prozent aller weltweit versandten E-Mails sind Spam. Gegen die Spamflut setzen die meisten Nutzer in Deutschland auf die Spamfilter ihrer Provider (38 Prozent). Nur 25 Prozent haben einen Filter auf dem eigenen Computer. Und ein Viertel der Nutzer unternimmt außer dem manuellen Löschen nichts gegen Spam.

Zum Schutz gegen Spam-Mails rät der Verband deshalb zu diesen Maßnahmen:

1. Komplizierte E-Mail-Adresse wählen

Spam-Versender verschicken ihre Post oft nach dem Zufallsprinzip. Sie generieren automatisch E-Mail-Adressen und probieren diese aus. Lange oder ungewöhnliche Zeichenfolgen in der eigenen E-Mail-Adresse erschweren die Arbeit der Spammer.

2. Nicht antworten

Nicht auf Spam-Mails antworten! Auch vermeintliche Abmelde-Optionen – etwa für Newsletter – sollten nicht genutzt werden. Diese Rückmeldungen sind für Spammer eine Bestätigung, dass die gewählte E Mail-Adresse aktiv ist. Künftig gibt es dann nur noch mehr Post.

3. Zweit-Adresse anlegen

Die privat genutzte E-Mail-Adresse sollte nur in Ausnahmefällen herausgegeben werden. Für Chats oder Bestellungen ist es besser, sich eine zweite Kennung anzulegen. Wer über diese Adresse zu viel Spam bekommt, kann einfach zu einer neuen wechseln. Unter der ersten Adresse bleibt er für Freunde und Bekannte weiterhin erreichbar.

4. Spam-Filter nutzen

Mit Hilfe von Spam-Filtern gelangen weniger unerwünschte Mails in den Posteingang. Die Filter sortieren verdächtige Mails aus und legen sie beispielsweise in einem gesonderten Ordner ab. Spam-Filter werden als Software für den eigenen PC oder als Service der E-Mail-Provider angeboten.

5. Blindkopien verschicken

Vorsichtig mit Kontakten von Freunden und Kollegen umgehen! Wer Mails an mehrere Personen verschickt, sollte alle Adressen im Feld „BCC“ eingeben. Dann sehen die Empfänger keine fremden Adressen.